BannerOK
DÜNGEN 19

Das Original des Düngeplans stammt von der Familie Schnedl und  ist für das Jahr 2019 angepasst worden.

Für die Pflege winterharter Fuchsien siehe  den Artikel von Herrn Karl-Heinz Saak

   Winterharte Fuchsien.

Karl-Heinz Saak

Viele Fuchsien sind bei Beachtung einiger Grundregeln in unserem Klima winterhart. Die Pflanzen verhalten sich wie Stauden; die oberirdischen Teile frieren zurück. Im Frühjahr treiben sie aus dem Wurzelstock wieder aus. Ab Juni blühen sie dann bis zum Frost.

Diese Tatsache ist selbst in Fachkreisen wenig bekannt. Auch in Staudenkatalogen findet man allenfalls 2 oder  3 Sorten im Angebot, obwohl   sich mehr als 30 Sorten und Arten in unserem Klima bewährt haben. Wenige andere Stauden haben eine längere Blütezeit, nämlich von Ende Juni bis zu den ersten stärkeren Nachtfrösten.  Blühende Pflanzen  Anfang Dezember sind keine Seltenheit. In der Wüchsigkeit unterscheiden sich die Sorten erheblich, zu nennen sind niedrige Sorten wie Tom Thumb, Lady Thumb und die Wildform Fuchsia magellanica var. aurea mit goldgelbem Laub. Mittelhohe Sorten sind z.B. Genii, David, Little Beauty, Mrs. Popple, Blue Clown und Howlett's Hardy. Die am stärksten wachsende Sorte Margaret wird bis 200 cm hoch. Die Blütezeit ist unterschiedlich. Einfach blühende Sorten blühen ab Ende Juni, die gefüllt blühenden Sorten wie Constance, Prosperity und Garden News cirka 4 Wochen später.

Pflanzungen in Verbindung mit spät blühenden Stauden wie weiße japanische Anemonen oder Silberkerzen (Cimicifuga racemosa simplex) ergeben herrliche Kontraste noch im Herbst.

Pflanzen und Pflanzzeit

Das Aussetzen der Fuchsien darf erst nach dem 15. Mai erfolgen. Letzter Pflanztermin ist Ende August, damit sie vor dem Winter noch gut einwurzeln können. Die Pflanzen werden  10 cm tiefer als normal gepflanzt. Am besten in eine Mulde. Diese wird spätestens im Herbst aufgefüllt.

 

Standort

Entgegen weit verbreiteter Meinung  können ausgepflanzte Fuchsien sonnig stehen. Voraussetzung ist ausreichende Bodenfeuchtigkeit. Sie entwickeln dann einen gedrungenen Wuchs und blühen reicher als an einem schattigen Platz. Starker Wurzeldruck von Gehölzen muss vermieden werden, da sie Nährstoffe und Feuchtigkeit den Fuchsien entziehen. Mangelnde Bodenfeuchtigkeit im Winter führt überdies zu Pflanzenausfällen durch die so genannte „Wintertrockenheit“.

 

Bodenansprüche

Winterharte Fuchsien gedeihen in einem normalen humosen Boden ohne stauende Nässe. Mit Dünger sollte sparsam umgegangen werden. Dieses gilt nicht für nährstoffarme Böden, denn eine ausreichende Ernährung sichert den gewünschten Blütenreichtum.

 

Winterschutz

Die Fuchsien werden im Herbst auf 2O-30 cm zurück geschnitten und mit Rindenhumus, Laub oder Fichtenreisig abgedeckt. Im zeitigen Frühjahr wird die Abdeckung entfernt.

Eine bessere Alternative zur Abdeckung mit den oben genannten Materialien ist das  Unterpflanzen mit immergrünen Stauden; z.B. Waldsteinia ternata, Vinca minor, Pachysandra, Efeu oder Polsterphlox um die Fuchsien auf Dauer pflegeleicht zu halten. Ein besonderer Vorteil besteht darin, Zwiebeln von Frühjahrsblühern in diese Pflanzung zu setzen.

 

 

[FUCHSIEN-HAMBURG] [ÜBER UNS] [GÄRTEN] [ZÜCHTUNG] [TERMINE] [PFLEGETIPPS] [LINKS] [KONTAKT] [DATENSCHUTZ]